Minimalismus

                                       

Minimalismus ... oder weniger ist mehr...  beim Recherchen im Internet, habe ich festgestellt, dass es selbst zu diesem Thema sehr viele 'unnötige' Informationen gibt - ZU viele. Wie war das nochmal? Minimalismus? Weniger? 

Die Definition, laut Wikipedia.de, ist: 'Minimalismus bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsumorientierten Überflußgesellschaft sieht... Was brauchen wir EIGENTLICH, um glücklich zu sein? Um 'GUT' leben zu können? Wahrscheinlich viel weniger, als wir vermuten. In dem finnischem Kinofilm 'My Stuff' , wird das Thema auf unterhaltsame Weise vermittelt. Ein Experiment, in dem jeden Tag, 365 Tage lang, eine von den vorher abgegebenen Sachen (alles von Kleidungsstücke bis zum Bett) zurückgeholt werden soll aus einem gemieteten Lagerraum. Wie viele Teile sind dann absolut notwendig zum Leben und welche sind (mehr oder weniger) Luxus? Eine spannende Geschichte...

 

 

   "Das Leben ist einfach, aber wir bestehen darauf, es kompliziert zu machen"

 

                                                                  KONFUZIUS

 

Fakt ist, wir werden als Minimalisten geboren. Babys brauchen nur die liebevolle Fürsorge der Bezugspersonen und die Befriedigung körperlicher Grundbedürfnisse wie Schlaf, Nahrung, Wärme. Lauf der Zeit aber, steigen die Bedürfnisse immer an; es sind immer mehr 'must haves', auf die wir nicht verzichten möchten. Und da ist noch der Vergleich mit den anderen: wer hat das schönste Haus, das schnellste Auto, die schicksten Klamotten,die neusten technischen Gimmicks usw...

 

 

Wer aber weniger besitzt, hat mehr Zeit, sich um andere Dinge zu kümmern, stimmts? Wie z.B. liebevolle Beziehungen zu pflegen; zu Deinem Partner, Kindern, Freunde, Hobbies etc. Konsumartikel nehmen viel Zeit in Anspruch. Sie müssen ausgesucht, gekauft, heimgebracht (vielleicht auch aufgebaut), gepflegt, repariert und ersetzt werden. Wer ein Auto hat, oder sogar mehrere, weiß wie viel man sich darum kümmern muss und wie teuer das wird. Geschweige denn ein Haus mit Garten. Das ist etwas Schönes, aber da ist doch auch wieder dieses "Eigentum verpflichtet". Wer etwas weniger besitzt, hat auch weniger Angst Besitz und Statussymbole verlieren zu können und zu viele Rechnungen zahlen zu müssen. Kann man sich auch mit weniger 'REICH' fühlen? Und was ist überhaupt Reichtum? 

 

Lieben Gruß

'Soulguide'