ACHTSAMKEIT / MINDFULNESS

Der Begriff "ACHTSAMKEIT" hat seine Wurzeln im Buddhismus. Am Besten wird Achtsamkeit als "ein offenes, nichturteilendes Gewahrsein von Augenblick zu Augenblick(Jon Kabat-Zinn) beschrieben. Innere und äußere Reize werden bewusst und unvoreingenommen "beobachtet", ohne emotional oder intellektuell verzerrt zu werden.

 

Was tut "der Weise"? Wenn er sitzt, dann sitzt er, wenn er steht, dann steht er. Wenn er geht, dann geht er. Was tun wir (oder zumindest die meisten von uns)? Wenn wir sitzen, dann gehen wir schon. Unser Verstand ist immer in Bewegung. Er ist unaufhörlich damit beschäftigt, alle Dinge einzuteilen in gut oder schlecht, in nützlich oder gefährlich, angenehm oder unangenehm. Im Stadium der Achtsamkeit kommen wir zurück zur unmittelbaren Erfahrung unserer Sinne und wir sind offen für die Wirklichkeit, so wie sie ist. Jeder, der das ausprobiert hat, weiß wie schwierig das ist, denn immer wieder schweifen wir ab und verheddern uns in unseren Gedanken.

 

Aber Achtsamkeit lässt sich üben, sowohl in formalen Achtsamkeitsübungen als auch in jeder kleinen Handlung des Alltags.

 

Durch gezielter Übungen können wir lernen, unseren "Autopiloten" auszuschalten und wieder "im hier und jetzt" (present moment) zu sein. Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, bestimmt ganz wesentlich, wie wir uns selbst und die Welt erleben.

Sommer auf Àland, Finnland
Sommer auf Àland, Finnland

"Gestern ist nur ein Traum

und Morgen eine Vision der Hoffnung -

Achte darum gut auf den heutigen Tag"