ACT - ACCEPTANCE & COMMITMENT THERAPIE

ACT (als ein Wort gesprochen) - die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (Acceptance & Commitment Therapy) ist ein kognitiv-verhaltenstherapeutischer Ansatz - die sog."Dritte Welle" der Verhaltenstherapie. In ACT geht es vor allem um Akzeptanz, Achtsamkeit und Commitment (engagiertes Handeln). Anstelle von Kontrolle und Veränderung inneren Erlebens bei psychischen Belastungen oder seelischen Erkrankungen, werden belastende Gedanken, Gefühle und Emotionen angenommen und zugelassen.

 

ACT zählt zu den Kurzzeittherapien und bringt in vielen Fällen schon nach 2 - 3 Settings eine spürbare Erleichterung vom subjektiven Leidensdruck im täglichen Leben. Als Kurzzeittherapie zählt bis zu 25 Settings - Je nach Umfang und Dauer der Beschwerden, reichen in der ACT Therapie jedoch oft bedeutend weniger Settings aus. 

 

"Menschen leiden. Sie kämpfen mit psychischen Schmerzen: mit schwierigen Gefühlen und Gedanken, mit quälenden Erinnerungen, mit unerwünschten Impulsen und Empfindungen. Ihre Gedanken kreisen um diese Schmerzen, sie fürchten sich davor, sie versuchen sie wegzuschieben und sie verbringen ihr Leben in Angst, dass sie wiederkommen.

 

Menschen zeigen aber auch enormen Mut, tiefes Mitgefühl und eine bemerkenswerte Fähigkeit, ihr Leben in die Hand zu nehmen - manchmal unter schwierigsten persönlichen Voraussetzungen. Aber obwohl sie scheitern können, kämpfen Menschen für ihre Ideale.

 

In der Akzeptanz-Commitment-Therapie geht es darum, wie man vom Leiden zum Leben kommt, zu einem reichen, selbstbestimmten, sinnerfüllten Leben - und das mit (nicht trotz) der eigenen Geschichte, mit all den Erinnerungen, mit der Angst und mit der Traurigkeit, die man manchmal in sich trägt".

 

Steven C. Hayes, der Hauptgründer von ACT - Acceptance & Commitment Therapy