DEPRESSION

Die Depression ist zur neuen Volkskrankheit geworden. Seit dem Jahr 2000 haben Depressionen um 70 % zugenommen!! Alleine in Deutschland leiden ca 4 Millionen (!) Menschen an einer depressiven Störung. Leider suchen nur etwa 35% der Betroffenen professionelle Hilfe. Und im Durchschnitt vergehen 11 Monate, bevor Menschen mit Depressionen od. depressiven Verstimmungen Hilfe in Anspruch nehmen. 

 

Es ist ein schleichender, langsamer Prozess und entsteht nicht über Nacht - daher ist es besonders wichtig, auf Anzeichen einer Depression rechtzeitig zu achten. Anfangs sind die Symptome noch schwach, im Laufe der Entwicklung nehmen diese zu und werden stärker. Daher ist es enorm wichtig, frühzeitig Hilfe zu suchen, wenn man sich damit überfordert fühlt - um so eine Chronifizierung zu vermeiden. Eine Depression ist in den allermeisten Fällen behandelbar und heilbar - und wenn rechtzeitig behandelt, auch oft ohne Medikamente! Bei einem schwereren Verlauf, können geeignete Medikamente, v.a. in Form von Antidepressiva, meist erfolgreich, eingesetzt werden. Diese werden vom Facharzt verschrieben. Antidepressiva machen auch nicht süchtig, im Gegensatz zu Beruhigungs- und Schlafmitteln, die schon innerhalb von wenigen Wochen abhängig machen können.

 

Eine länger anhaltende, massive depressive Störung od. Depression führen häufig zu Gefühlen von Hoffnungslosigkeit, Resignation und Selbstmordgedanken. Auch Jugendliche und junge Erwachsene sind öfters als angenommen davon betroffen. Wenn Sie Anzeichen einer Depression bei sich, oder jemanden im nahen Umfeld, wahrnehmen können, ist es wichtig das Thema anzusprechen. 

 

Notfalltelefon im Raum Heidelberg: 06221/564466 (67), 06221/568782

 

In jedem Fall kannst Du etwas tun, um wieder zurück ins Leben zu finden - zurück zu Dir Selbst! 

 

Jede Krise ist auch eine Chance ein neues Leben zu beginnen
Jede Krise ist auch eine Chance ein neues Leben zu beginnen

Anzeichen einer Depression

Ein wichtiges Kriterium für eine Depression ist, dass die erwähnten Symptome seit mindestens 2 Wochen konstant bestehen.

  • Antriebslosigkeit
  • Erschöpfung
  • Kein Empfinden von Freude
  • Konzentrationsprobleme
  • Grübeln
  • Schlafstörungen und/oder vermehrtes Schlafbedürfnis
  • Interesselosigkeit an dem, was um mich herum vorgeht
  • Ein Gefühl der inneren Leere
  • Schuldgefühle
  • Minderwertigkeitsgefühle
  • Appetitlosigkeit od. auch übermäßiges Essen
  • Libidoverlust
  • Unruhezustände
  • Reizbarkeit
  • Anspannung
  • Hoffnungslosigkeit
  • Suizidgedanken
  • Somatische Beschwerden wie Rücken- Bauch- oder Kopfschmerzen.