Peripartale Depression & Angststörung

Der Fachbegriff für eine Depression in der Schwangerschaft und nach der Entbindung ist Peripartale Depression oder Peripartale Angst- und Zwangsstörung. Diese Krankheitsbilder können jederzeit in der Schwangerschaft und in den ersten beiden Jahren nach der Entbindung entstehen. Ungefähr 10 bis 20 % aller Mütter sind hiervon betroffen.

 

        Kennzeichen können sein:

  • Müdigkeit, Erschöpfung und Energiemangel
  • Traurigkeit, häufiges Weinen
  • Schuld-, Versagensängste
  • Inneres Leeregefühl
  • Allgemeines Desinteresse und sexuelle Unlust
  • Zwiespältige Gefühle dem Kind gegenüber
  • Konzentrations- Appetit- und Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Herzbeschwerden, andere Psychosomatische Beschwerden
  • Ängste, extreme Reizbarkeit, Panikattacken, Zwangsgedanken (wiederkehrende destruktive Vorstellungen) 

- Hier gibt es weitere Infos über das Thema und eine Liste über Beraterinnen und Selbsthilfegruppen in Deiner Nähe, die hierfür spezialisiert sind:  www.schatten-und-licht.de

- HEIKE - Heidelberger Kinderschutz Engagement, www.keinerfaelltdurchnest.de, ist erste Anlaufstelle in Heidelberg bei elterlicher Überlastung, und betretreut Müttern von der von der Schwangerschaft an bis zum 3. Lebensjahr des Kindes.